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Tischtennis ist eine Sportart, welche man ganz „bequem“ im heimischen Keller frönen kann. Tatsächlich ist Tischtennis eine Ballsportart und im Grunde die Miniaturausgabe des „großen“ Tennis. Genau wie bei Tennis gibt es ein Spielfeld, allerdings in Kleinformat auf einen Tisch, welches in der Mitte durch ein Netz getrennt ist und der Ball wird ebenfalls mit einem Schläger geschlagen. Allerdings ist dieser ganz anders als beim großen Bruder Tennis: erstens ist der Schläger im Tischtennis deutlich kleiner, weswegen man auch von der „Kelle“ spricht und zum zweiten ist dieser statt netzartig aus einer glatten Oberfläche (Holz und Kunststoff).

Ziel im Tischtennis ist es natürlich, den Gegner zu schlagen, indem man ihn in „Fehler“ treibt, wie man das in der Mini-Tennisversion so schön nennt. Ein Fehler ist im Tischtennis dabei nichts anders, als das der Gegner entweder den Ball nicht zurückschlagen kann oder aber dieses nicht regelgerecht macht.

Wie in jedem anderen Sport gibt es natürlich auch im Tischtennis feste Regeln, die es zu befolgen gilt. Da es jedoch im Tischtennis die Möglichkeit gibt, mit zwei Spielern (pro Seite) zu spielen, nutzen wir hier zur kurzen Erläuterung des Regelwerks die Wettkampfbestimmungen für Einzelspieler. Los geht es bereits beim Aufschlag, der genau festgelegt ist. So muss der Tischtennisball – welcher im Gegensatz zum Tennis weiß und kleiner ist – in der flachen Hand gehalten und dann mindestens 16(!) Zentimeter hochgeworfen werden. Jetzt muss der eigentliche Aufschlag erfolgen, bei welchem der Ball zuerst im eigenen Spielfeld aufschlagen muss, um dann über das Netz in das gegnerische Feld zu gelangen.

Kommt der Ball jedoch nicht über das Netz gilt das als Fehler, der Punkt geht an den Gegner. Berührt der Ball dagegen das Netz, ist der Aufschlag ungültig und wird wiederholt, was allerdings nicht als Fehler angesehen wird. Der eigentliche Ballwechsel dagegen ist recht einfach: der Ball muss jeweils zum Gegner geschlagen werden ohne dabei im Netz zu landen, jedoch muss er vor Ballannahme die eigene Spielhälfte einmal berührt haben.

Ein Fehler – und dementsprechend ein Punkt für den Gegner – wäre jedoch, wenn der Ball entweder mehr als einmal die eigene Spielhälfte berührt oder zurückgeschlagen wird, ohne das er zumindest einmal auf diese auftrifft. Zudem darf der Ball nicht mit Körper oder Kleidung berührt werden und der Schläger darf den Ball nur ein einziges Mal erfassen.

Gespielt wird dabei – außer in (inter)nationalen Wettkämpfen – meist in fünf Sätzen, wovon drei gewonnen werden müssen, was man „Best of five“ nennt. Ein Satz wiederum ist gewonnen, wenn ein Spieler elf Punkte erzielt und der Gegner mindestens zwei Punkte Rückstand hat. Bei einem 10er-Gleichstand würde das Spiel in die Verlängerung gehen, die endet, wenn ein Spieler wieder zwei Punkte Vorsprung hat.